Waffen

Das Falchion

Das Falchion, das auch unter vielen anderen Namen bekannt ist, kann auf eine lange Zeitspanne der Verwendung zurückblicken.

Anhand der Ähnlichkeiten in der Gewichtsverteilung und der Verwendungsweise liegt die Vermutung nahe, daß sich das Falchion aus dem nordischen Langsax entwickelt hat. War es zu dieser Zeit noch, wie einst das Sax, eine relativ wuchtige anmutende Waffe, so entwickelte es sich im Lauf der Zeit über das SMA zu einer schlankeren Variante, die bereits starke Ähnlichkeit mit den Säbeln der späteren Epoche aufweist.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts, der Darstellungszeit der mim existierten bereits eine Reihe verschiedener Arten dieses Waffentypes, und eine noch gräößere Anzahl von Bezeichnungen.

Für jemanden, der zum ersten Mal ein Falchion sieht, drängt sich meistens der Eindruck einer orientalischen Waffe, im Volksmund "Sarazenen-" oder auch "Krummsäbel" gennannt, auf. Bei genauerer Betrachtung fallen aber einige tiefgreifende Unterschiede auf:

Das Heft eines Falchions war lange Zeit mit dem eines zweischneidigen Einhänders der selben Zeitepoche identisch und hatte demzufolge so gut wie nichts mit dem eines orientalischen Säbels gemein, dessen Heft ohne Knauf und Parierstange geformt war. die orientalischen Waffen sind, typisch für alle Säbel, um einiges schlanker als die eurtopäischen Falchions Desweiteren ist die Gestaltung der Spitze bei beiden Waffentypen unterschiedlich.

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