Alltagsgegenstände

Daubenschalen

Kleinere Holzgefässe, die wie die Fässer, die wir kennen, gebötchert wurden, bezeichnet man als Daubenschalen. Sie waren in der geschichtlichen Periode des Hochmittelalters (ça- 1000 - 1285 n.Chr.) das allgemein übliche Gebrauchsgeschirr.

Erst später wurde es durch den Einsatz von getöpferten Schalen und Tellern nach und nach ersetzt. Dies hatte wohl auch hygienische Gründe, da das Holz, aus dem die Gefässe gefertig waren, nach einiger Zeit unansehnlich wurden, und schimmelten. Allerdings konnten die Dauben, also die Einzelteile relativ schnell ersetzt werden. Die Zahl der gerftigten und auch gefundenen Orginale ist enorm ! Daher geht man von einer sehr starken Verbreitung dieses Gefässtypes aus.

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